Blumenschmuckwettbewerb 2018

1849Herzogenaurach. Über zehn Jahre sind es her, dass der Heimatverein zusammen mit der Stadt und der Werbegemeinschaft eine Tradition der Nachkriegsjahre aufgegriffen und die Bevölkerung der Innenstadt zu einem Blumenschmuckwettbewerb aufgefordert hat. Die Bewohner und Geschäftsleute in der „guten Stube“ der Stadt wurden gebeten, die Fenster und Fassaden in der Innenstadt mit Blumen und Blumenkästen zu schmücken. Die Gärtnerei Gauch wurde ebenfalls gewonnen, diesen Wettbewerb zu unterstützen.

Auch in diesem Jahr nahmen Bürgermeisterin Renate Schroff, Peter Gauch, Thomas Kotzer für die Werbegemeinschaft sowie Klaus-Peter Gäbelein vom Heimatverein die Prämiierung von fünf Fassaden vor, die mit je einem Gutschein für Pflanzen- oder Blumenkauf verbunden ist. „Wir verzichten dabei auf die Reihenfolge von 1 bis 5 und vergeben alle Gutscheine in gleicher Höhe, denn auch über Blumen- und Fensterschmuck kann man geteilter Meinung sein“, so die Verantwortlichen.

Bei der Preisübergabe äußerten sich die Veranstalter zunächst positiv und spendeten Lob für die Haus- und Geschäftsbesitzer ob der Mühe, die sie sich gegeben haben, die Innenstadt zu verschönern. Leider, so äußerten sie sich, verhallt der Aufruf zum Blumenschmuck bei vielen Verantwortlichen ungehört und es sind im Prinzip jeweils nur rund zehn Teilnehmer, die die Prämiierung unter sich ausmachen. „An manchen Fenstern in der Hauptstraße befinden sich Halterungen für Blumenkästen, doch auf blühenden Inhalt warten wir seit Jahren vergebens“, so Klaus-Peter Gäbelein, Verantwortlicher des Heimatvereins, der mit dem Blumenschmuck am ältesten Haus der Stadt im Steinweg 5 mit gutem Beispiel voran geht.

Einmal mehr wurde der Appell an die Stadt laut, das schmucke Alte Rathaus am Marktplatz mit Blumenschmuck zu versehen. “Vielleicht lässt sich in Zukunft mit dem Pächter der Gaststätte ein Weg finden, dass dieser und die Stadt gemeinsam für die Bepflanzung und Pflege der Blumenkästen aufkommen, so dass auch die Nachbarn animiert werden, ihre Fassaden zu verschönern“, so die einhellige Meinung der Jury. „Wir wissen, dass es Mühe verursacht, die Blumenpracht zu erhalten, noch dazu in einem trockenen und heißen Sommer wie in diesem Jahr, doch die Innenstadt gewinnt an Attraktivität“, so die Mitglieder der Jury.

So gab es denn die Gutscheine und ein Blümchen für die diesjährigen Preisträger: die Katholische Pfarrei für die Bepflanzung am Pfarrhaus am Kirchenplatz 4, das Ehepaar Lin – Nagel in der Engelgasse 8, Fritz Bucher Edergasse 1 und schließlich für ihren ganzjährigen Blumenschmuck Friseur Ralf Dietz, Kirchenplatz 3, und Stefanie Greber für ihre Mühe, die Fenster der Bücherstube und die Fassade vor dem Buch-Cafe´ in der Hauptstraße ganzjährig zu verschönern.

Klaus-Peter Gäbelein

Klaus-Peter Gäbelein
Autor: Klaus-Peter GäbeleinWebsite: https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus-Peter_G%C3%A4beleinE-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
1. Vorsitzender Heimatverein Herzogenaurach
Klaus-Peter Gäbelein (Pseudonym: Klaus Bedä) ist ein deutscher Autor, Historiker, Kolumnist, Mundartdichter und Moderator mit einem Schwerpunkt auf fränkischer Geschichte und Brauchtum sowie fränkischer Mundart. Er ist der Verfasser zahlreicher Werke zu Themen der Regionalgeschichte Frankens, dem fränkischen Brauchtum, sowie von Schulbüchern. Seit 1981 schreibt Gäbelein regelmäßig Artikel für die Regionalteile der in Herzogenaurach (Mittelfranken) erscheinenden Tageszeitungen und seit 1992 die Glosse „Do dud dä fei deä Oäsch weh!

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