Anni Holland gestorben

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Nürnberg/Herzogenaurach. Rundfunkhörer von Bayern 1 und vor allem Freunde der volkstümlichen Musik trauern um die Funk-Moderatorin Anni Holland. Die beliebte Rundfunk-Sprecherin mit der weichen, sonoren Stimme mit dem leichten fränkischen Akzent führte jahrelang werktags zwischen 19 und 20 Uhr durch die beliebte Sendung „Am Abend in der Stubn“.

Anni Holland lagen Land und Leute ihrer fränkischen Heimat am Herzen und ebenso herzlich und fundiert waren ihre Textbeiträge zu volkskundlichen oder religiösen Themen: egal, ob Feiertage oder volkstümliche Feste, als Sprecherin fand sie immer den richtigen Inhalt und den passenden Ton bei ihren Programmansagen.

In Herzogenaurach war sie einem breiten Publikum bekannt von ihren besinnlichen Texten, die sie abwechselnd mit dem Vorsitzenden des Heimatvereins, Klaus-Peter Gäbelein bei den Adventssingen gelesen hat, zu denen der Heimatverein 10 Jahre lang in Pfarrkirche St. Magdalena eingeladen hat. Gleiches gilt auch für die festlichen Mariensingen des Heimatvereins in der Kirche des Liebfrauenhauses, von denen der Bayerische Rundfunk einmal sogar live übertragen hat.

Nach kurzer schwerer Krankheit ist sie am 28. Dezember des abgelaufenen Jahres verstorben. Am 07. Januarwäre sie 88 Jahre alt geworden Die Volksmusikfreunde in der Region werden die Moderatorin nie vergessen. Anni Holland wird am kommenden Freitag (04. Januar) um 14 Uhr auf dem Nürnberger Westfriedhof zu Grabe getragen.

Klaus-Peter Gäbelein
Autor: Klaus-Peter GäbeleinWebsite: https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus-Peter_G%C3%A4beleinE-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
1. Vorsitzender Heimatverein Herzogenaurach
Klaus-Peter Gäbelein (Pseudonym: Klaus Bedä) ist ein deutscher Autor, Historiker, Kolumnist, Mundartdichter und Moderator mit einem Schwerpunkt auf fränkischer Geschichte und Brauchtum sowie fränkischer Mundart. Er ist der Verfasser zahlreicher Werke zu Themen der Regionalgeschichte Frankens, dem fränkischen Brauchtum, sowie von Schulbüchern. Seit 1981 schreibt Gäbelein regelmäßig Artikel für die Regionalteile der in Herzogenaurach (Mittelfranken) erscheinenden Tageszeitungen und seit 1992 die Glosse „Do dud dä fei deä Oäsch weh!

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