Bericht zur JHV 2018

25593951 1706828006027225 3921433898240637219 nMit bewährter Mannschaft geht´s weiter

Vor großer Kulisse gingen am Freitag die Jahreshauptversammlung und die Neuwahlen beim Heimatverein über die Bühne. Vom Vorsitzenden K.-P. Gäbelein gab es den Rechenschaftsbericht der scheidenden Vorstandschaft und von Isolde Kräck in Stellvertretung für den verhinderten Schatzmeister Ulrich Neuner einem positiven Kassenbericht. Außerdem standen die Neuwahlen und die Ehrung langjähriger Mitglieder auf der Tagesordnung.

Bei seinem Rechenschaftsbericht ließ der scheidende und neue Vorsitzende das erfolgreiche Jahr 2017 Revue passieren und gab einen Ausblick auf die Aktivitäten für 2018 (wir berichteten). Das Jahresprogramm bietet neben interessanten Vorträgen und Führungen Studienfahrten, so nach Pommersfelden und zum Dreifrankenstein, dem Schnittpunkt der drei fränkischen Regierungsbezirke Ober-, Mittel- und Unterfranken oberhalb von Geiselwind. Daneben wird eine mehrtägige Reise anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Partnerschaft mit Wolfsberg nach Kärnten mit einem Abstecher in die Steiermark führen. Zum Jahresende steht dann noch der Besuch des Diözesan Museums in Bamberg mit einer Führung durch den Bamberger Dom an.

Gäbelein verwies auch auf die Vorträge namhafter Referenten mit lokalgeschichtlichem Hintergrund und bat die Mitglieder um aktivere Teilnahme.

Ohne Einwände oder Widerspruch wurde der Kassenbericht von Isolde Kräck entgegengenommen, gleiches gilt für Antrag von Kassenprüfer Stefan Lehner auf Entlastung der Vorstandschaft; sie erfolgte einstimmig. Gleiches gilt für die Neuwahlen. Unter der Leitung von Heinz Wirth erfolgten diese launig und zügig. Dabei wurde die bestehende Mannschaft bestätigt, mit welcher der Heimatverein die Aufgaben der nächsten zwei Jahre angehen wird. Neu im Gremium ist mit Bernd Zurawski erfreulicher Weise ein Mitglied der jüngeren Garde im Verein.

Bei den Ehrungen stand Alfons Ort im Mittelpunkt. Vor 65 Jahren ist er dem Verein beigetreten. Gäbelein erinnerte daran, dass im Jahr seines Eintritts (1953) die Arbeiter in der DDR auf die Straße gingen, dass in den USA Eisenhower die Regierung übernahm und Adenauer sich in der Bundesrepublik gegen Ollenhauer souverän durchsetzen konnte. Dass der einstige Besitzer des Herren Modegeschäfts in der Hauptstraße ein echter Herzogenauracher ist bewies sein Werbespruch: „Geh´ nicht fort, kauf am Ort, kauf bei Ort!“.

Weil beim Heimatverein großer Wert auf Fränkisches gelegt wird, spielten im Anschluss an den offiziellen Teil die fränkischen Urgesteine Ingo Singer und Peter Persin mit fränkischen Wirtshausliedern zur Unterhaltung auf.

Weitere Ehrungen: 40-Jahre: Fritz Spieß, einstiger Vorstand des Tierschutzvereins;

25-Jahre: Gunda Eitel, Grete Geinzer, Barbara von Lumbe, Elisabeth Engert, Hermann Anneser, Peter Müller, Ulrich Schmidt, Erwin Todt, Alois Köppl, Wolfgang Rühling, Reinhard Bertels, Hubert Dobry, Gerhard Herget.

Wahlergebnis:

Vorstandschaft und Mitarbeiter: das Dreigestirn K.-P. Gäbelein, Stephan Wirth und Herbert Dummer wird weiterhin die Vereinsgeschäfte leiten. Zur Seite stehen Schriftführer Günter Ohr, Schatzmeister Ulrich Neuner, Pressewart und Internetbeauftragter Walter Drebinger sowie der Mann für die Vereinswerbung, Christian Kindler. Kassenprüfer sind Isolde Kräck und Stefan Lehner. Unterstützt wird die Vorstandschaft von den Beisitzern Rita Bauer, Gundi Müller und Christa Peetz sowie durch Daniel Frötsch und Bernd Zurawski.

Klaus-Peter Gäbelein
Autor: Klaus-Peter GäbeleinWebsite: https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus-Peter_G%C3%A4beleinE-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
1. Vorsitzender Heimatverein Herzogenaurach
Klaus-Peter Gäbelein (Pseudonym: Klaus Bedä) ist ein deutscher Autor, Historiker, Kolumnist, Mundartdichter und Moderator mit einem Schwerpunkt auf fränkischer Geschichte und Brauchtum sowie fränkischer Mundart. Er ist der Verfasser zahlreicher Werke zu Themen der Regionalgeschichte Frankens, dem fränkischen Brauchtum, sowie von Schulbüchern. Seit 1981 schreibt Gäbelein regelmäßig Artikel für die Regionalteile der in Herzogenaurach (Mittelfranken) erscheinenden Tageszeitungen und seit 1992 die Glosse „Do dud dä fei deä Oäsch weh!

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