Flotte Rhythmen beim Heimatverein

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Altstadtfest

Herzogenaurach. „Wir müssen auch einmal etwas Neues bieten“, so lautet die Devise beim Heimatverein was die Musik angeht. Seit Jahren hat der Verein im romantischen Innenhof er früheren Bäckerei Lang in der Hauptstraße (inzwischen Tourist Info)) seine Besucher mit fränkischen Klängen unterhalten. Diese Tradition wird auch beibehalten, doch nur an den beiden Nachmittagen. Da singen und spielen am Samstag die Aurachspatz´n mit Emmi Weiß und am Sonntag ist wie im vergangenen Jahr die Höchstadter Kultband, die „Hornochsen“, wieder mit von der Partie.

Am Sonntag früh allerdings gibt es erstmals einen flotten Frühschoppen mit der Band „STROMDRTZER“, die an der Aurach bisher nur wenig in Erscheinung getreten ist. Unter Leitung von Reimund Großhäuser, dem nimmermüden Gitarristen, der vor Jahren den Hammerbacher Singkreis aus der Taufe gehoben hat und mit dieser Gruppe viele Jahre unterhaltsame fränkische Musik präsentiert hat, hat sich die neue Gruppe zusammengefunden. Doch das fränkische Element soll auch bei der neuen Formation nicht zu kurz kommen. „Modern-freche fränkische Musik“ aus eigener Feder, Rockiges mit fränkischen Texten -ebenfalls „selbst gestrickt“- sowie Blues-, Jazz- und Pop-Evergreens gehören zum Repertoire der STROMDRETZER.

Und wer verbirgt sich hinter den STROMDRETZERN? Neben dem Leiter Großhäuser (bass und Alto-Sax) spielt Armin Lauterbach Bass und Gitarre, Steffen Schulze begleitet am Akkordeon und Winfried Stadter sorgt am Keyboard für die entsprechende Rhythmik. Dass alle vier mit flotten fränkischen Sprüchen und sonoren Stimmen für zusätzliche Unterhaltung sorgen, versteht sich von selbst.

Doch wie kam es zu dem eigenwilligen Namen für die Gruppe? „Der Name geht zurück auf ein fränkisches Mundartgedicht , das witzig und ironisch den Typ eines „Aaschgründer“ Elektrohandwerkers beschreibt, wie es ihn vermutlich überall in Franken gibt. „Der Stromdretzer und seine Eigenheiten sind halt “echd dübbisch“, genauso wie unser fränkischer Blues, der daraus entstanden ist, so wie unsere Musik, die daraus entstanden ist“, soweit Reimund Großhäuser.

Also: Auf geht´s am Altstadtfest-Sonntag ab 10.30 Uhr in den Innenhof gegenüber dem Türmersturm in der Hauptstraße.

Klaus-Peter Gäbelein
Autor: Klaus-Peter GäbeleinWebsite: https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus-Peter_G%C3%A4beleinE-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
1. Vorsitzender Heimatverein Herzogenaurach
Klaus-Peter Gäbelein (Pseudonym: Klaus Bedä) ist ein deutscher Autor, Historiker, Kolumnist, Mundartdichter und Moderator mit einem Schwerpunkt auf fränkischer Geschichte und Brauchtum sowie fränkischer Mundart. Er ist der Verfasser zahlreicher Werke zu Themen der Regionalgeschichte Frankens, dem fränkischen Brauchtum, sowie von Schulbüchern. Seit 1981 schreibt Gäbelein regelmäßig Artikel für die Regionalteile der in Herzogenaurach (Mittelfranken) erscheinenden Tageszeitungen und seit 1992 die Glosse „Do dud dä fei deä Oäsch weh!

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