Jahreshauptversammlung 2019

1 1 1 1 1 Bewertung 5.00 (1 Stimme)
Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Wachstum und Blüte

Mit 50 anwesenden Mitgliedern war die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins trotz des winterlichen Wetters sehr gut besucht. Im Mittelpunkt standen die Berichte des 1. Vorsitzenden und einzelner Abteilungsleiter sowie Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft.IMG 0062

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder gab der 1. Vorsitzende Klaus-Peter Gäbelein einen ausführlichen Bericht über die Aktivitäten des Vereins im Jahr 2018. I Die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr zu deren Herausgabe der Festschrift „150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Herzogenaurach“ war ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit .

Der Vorsitzende erinnerte an zahlreiche Stadtführungen, meist kostenlos für Kindergärten, Schulklassen, Führungen für auswärtige Besuchergruppen sowie für Einheimische und Neubürger, für Besucher aus den Partnerstädten sowie für Gästegruppen unter besonderen Aspekten. Dabei erwiesen sich die Nachtwächter-Führungen sowie die Besuche in „Innenhöfen, die keiner kennt“ als besondere Attraktionen, bei denen teilweise 50 Teilnehmer gezählt wurden.

IMG 0050Die Stammtischabende jeweils am ersten Montag im Monat im Domizil Steinweg 5, waren jeweils bestens besucht und ein beliebter Treffpunkt für Meinungs- und Erfahrungsaustausch. Hier, im ältesten Haus der Stadt finden auch die geschätzten „Stadt-VERFÜHRUNGEN“ statt. Zu ihnen gehören nach einer verkürzten Stadtführung ein Fränkisches Büfett, Mundartgeschichten und fränkischer Musik mit Emmi Weiß. Außerdem trifft man sich zu den Gesprächsabenden mit heimatgeschichtlichen Themen. Im laufenden Jahr werden besonders die Themen „fränkische Mundart und Dialekte“ unter Leitung von Herbert Dummer im Vordergrund stehen.

Im Vereinslokal, in der Gaststätte Heller, fanden sehr gut besuchte Vorträge bekannter Referenten statt. Die Professoren Wüst, Dippold und Blessing erwiesen sich als Publikumsmagnete (wir berichteten), ebenso die Vorträge von Mitglied Gernot Klarmann über den Kaffee und seine Geschichte und Bedeutung. Sowie von Angelika Nusser über Pommersfelden. Trotz des pilzarmen Sommers kamen auch zahlreiche Besucher zur Pilzwanderung mit Dr. Krautblatter in die Obermembacher Wälder.

Mit den Fahrrädern ging es in das ehemalige Kloster Frauenaurach und per Bus fanden Studienfahrten nach Pommersfelden und den „3-Franken-Stein“ statt und im Spätherbst führte Domkapitular Dr. Jung durch die Schatzkammer des Bamberger Diözesanmuseums. Und zu Fuß erkundete man unter Führung von Gernot Klarmann die „Bierstadt Erlangen“. Höhepunkt des Fahrtenprogramms war jedoch der dreitägige Besuch in der Partnerstadt Wolfsberg/Kärnten und in die Steiermark mit dem Besuch des Lipizzanergestüts in Piber.

Gäbelein berichtete, dass trotz einiger Todesfälle die Mitgliederstärke des Heimatvereins ständig steigt und dass man bald das 750. Mitglied begrüßen wird. Höhepunkt für den Verein 2018 war jedoch die Auszeichnung mit dem mittelfränkischen Heimatpreis durch Heimatminister Albert Füracker in der Ansbacher Orangerie. Der Verein erhielt als Dank und Anerkennung einen großen Bayerischen Löwen aus Nymphenburger Porzellan, der im Steinweg 5 bewundert werden kann.

Schatzmeister Ulrich Neuner konnte von einem guten Polster in der Vereinskasse berichten und Kassenprüferin Isolde Kräck bescheinigte der Vorstandschaft eine korrekte und solide Kassenführung.

Und weil es beim Heimatverein immer locker und lustig zugeht, unterhielten nach dem offiziellen Teil Ingo Singer und Peter Persin die Mitglieder mit „Quetsche“ und Tuba .

Klaus-Peter Gäbelein
Autor: Klaus-Peter GäbeleinWebsite: https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus-Peter_G%C3%A4beleinE-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
1. Vorsitzender Heimatverein Herzogenaurach
Klaus-Peter Gäbelein (Pseudonym: Klaus Bedä) ist ein deutscher Autor, Historiker, Kolumnist, Mundartdichter und Moderator mit einem Schwerpunkt auf fränkischer Geschichte und Brauchtum sowie fränkischer Mundart. Er ist der Verfasser zahlreicher Werke zu Themen der Regionalgeschichte Frankens, dem fränkischen Brauchtum, sowie von Schulbüchern. Seit 1981 schreibt Gäbelein regelmäßig Artikel für die Regionalteile der in Herzogenaurach (Mittelfranken) erscheinenden Tageszeitungen und seit 1992 die Glosse „Do dud dä fei deä Oäsch weh!

Design by WD