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Montag 10 Okt 2022
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Vortrag Frau Orel: Gartenstimmungen zaubern mit Stauden und Sommerblumen

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badschallerbach-foto.jpgHerzogenaurach. Dass die Aurachstadt nicht nur weltweit bekannte Unternehmen außerhalb ihrer Mauern beherbergt, sondern auch auf kulturellem Gebiet sehr viel zu bieten hat, ist reichlich bekannt. Ständig werden musikalische und weitere künstlerische Höhepunkte geboten und zuletzt bot der Heimatverein zahlreichen Zuhörern ein rhetorisches und optisches Spektakel mit einem Vortrag von Christine Orel über ihr künstlerisches Schaffen in Sachen Gartenplanung und Gartenarchitektur.

Die mehrfach preisgekrönte Architektin, gerade von einer Vortragsreise aus den USA zurückgekehrt, präsentierte einen packenden Bericht zu ihren mehrfach ausgezeichneten Gartenkompositionen. „Ich plane aus dem Bauch heraus", so die Gartenarchitektin über ihre Kompositionen und die viel bewunderten Beete, wie  an den Zirkularbauten des Schlosses auf der Bundesgartenschau in Koblenz.

Die in Herzogenaurach lebende Architektin und Künstlerin, die weitere Gärten in Nürnberg Langwasser (EUROCOM  Business Park), die Parkanlagen am Messeturm in Frankfurt/Main, einen Park und Botanischen Obstgarten in Heilbronn geschaffen hat und auf verschiedenen Landesgartenschauen ausgezeichnet worden ist, wie zuletzt in Kronach oder Bamberg 2012, gesteht im Interview: „Es ist nicht immer leicht, zwischen den unterschiedlichsten Herausforderungen und den Ansprüchen der Veranstalter die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ich beschäftige  mich daher immer auch mit dem Geist und der Geschichte des Ortes sowie mit dem vorhandenen Umfeld bei meinen Projekten."

„Jedes Gelände fordert andere Konzepte und Kompositionen, wie beispielsweise im EUROCOM Business Park in Nürnberg Langwasser, wo es um dauerhaft einsetzbare Pflegbarkeit von Pflanzen und Stauden ging oder auf der Landesgartenschau in Trier wo die vier Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer in einer Komposition integriert werden sollten. „Die Sonneneinstrahlung, Licht und Schatten sowie die hierfür geeigneten Pflanzen und Stauden in den entsprechenden Farben müssen auch beim kleinsten Garten berücksichtigt werden.

All das verbindet Christine Orel meisterhaft in ihren Kompositionen. Internationales Lob wurde ihr dabei auch im österreichischen Bad Schallerbach auf der Botanica 2009 zuteil, wo sie es bestens verstanden hat, das Thema Wasser mit entsprechenden Blumenarrangements und dazu passenden Stauden zu einem geschlossenen Ganzen zu kreieren.

Doch es sind nicht nur die großen Aufträge, die Christine Orel Genugtuung verschaffen. Auch bei der Gestaltung von Hausgärten sieht sie interessante Aufgaben: Egal, ob der moderne Garten, der romantische oder der elegante Garten, Christine Orel hat stets die passenden Lösungen beriet, wie bei der Gartenanlage der Firma Helmholz im benachbarten Großenseebach.

Hilfreich bei allen Kompositionen sind ihr dabei stets eine große Farbpalette  für Farbgestaltung der Blumenarrangements, das gründliche Studium der Landschafts- und Bodenstruktur sowie die Zusammenarbeit mit den Gärtnern, die beispielsweise wie auf der Bundesgartenschau in Magdeburg 400 000 Tulpen und 180 000 Sommerblumen liefern müssen.

Und in diesem Zusammenhang hatte Frau Orel auch ein großes Lob für die ortsansässige Gärtnerei parat, die aufgeschlossen und innovativ immer über den Tellerrand hinausschaut und Orels Ideen stets mit Neuzüchtungen von Pflanzen und Blumen unterstützt.

                                           Klaus-Peter Gäbelein

Klaus-Peter Gäbelein
Autor: Klaus-Peter GäbeleinWebsite: https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus-Peter_G%C3%A4beleinE-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Koordinator für den Steinweg
Klaus-Peter Gäbelein (Pseudonym: Klaus Bedä) ist ein deutscher Autor, Historiker, Kolumnist, Mundartdichter und Moderator mit einem Schwerpunkt auf fränkischer Geschichte und Brauchtum sowie fränkischer Mundart. Er ist der Verfasser zahlreicher Werke zu Themen der Regionalgeschichte Frankens, dem fränkischen Brauchtum, sowie von Schulbüchern. Seit 1981 schreibt Gäbelein regelmäßig Artikel für die Regionalteile der in Herzogenaurach (Mittelfranken) erscheinenden Tageszeitungen und seit 1992 die Glosse „Do dud dä fei deä Oäsch weh!

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