Mittelfränkischer Heimatpreis für den Heimatverein Herzogenaurach

20180723 10 z180723 heimatpreis mfr heimatvereinherzogenaurachHerzogenaurach. Eitel Freude herrscht derzeit bei den Verantwortlichen des Herzogenauracher Heimatvereins und seinen rund 740 Mitgliedern. Die Mitteilung des „Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat“, dem Verein den Heimatpreis Mittelfranken für besondere Verdienste um Kultur, Heimat und Brauchtum zu verleihen, hat bei den Verantwortlichen und den Mitgliedern Begeisterung ausgelöst

Am Montag, 23. Juli, war der Herzogenauracher Verein zu einem Festakt mit Minister Albert Füracker, zuständig für Finanzen, Landesentwicklung und Heimat, in die Ansbacher Orangerie eingeladen. Mit acht Personen aus der Vorstandsetage reiste die Gruppe um den Vorsitzenden Klaus-Peter Gäbelein in Ansbach an, um den Ehrenpreis: einen Nymphenburger Löwen und die entsprechende Urkunde in Empfang zu nehmen.

Die Preisträger

Neben dem Heimatverein Herzogenaurach wurden folgende Gruppen und Vereinigungen für ihre Arbeit ausgezeichnet:

die Eppelein-Festspiele Burgthann, der Historische Eisenhammer Eckersmühlen (bei Roth), die Maichaelis Kirchweih in Fürth, die Kinderzeche Dinkelsbühl, die Osingverlosung (Landverlosung) im Landkreis Neustadt Aisch sowie der Rothenburger Meistertrunk.

Warum gerade der Herzogenauracher Heimatverein?

„Wir waren zusammen mit den bekannten Brauchtumsgruppen, wie den Aktiven vom „Rothenburger Meistertrunk“, jenen von der Dinkelsbühler Kinderzeche oder den Musketieren aus Burgthann bei der Ehrung auf der großen Bühne vertreten. „Auch wenn wir auf unsere historischen Gewänder aus der Dürerzeit verzichtet haben, so hat uns unser Auftritt in zivil dennoch viele Sympathien eingebracht, wie wir nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung bei privaten Gesprächen erfahren konnten“, so die Aussage der drei mitgereisten Damen aus der Vorstandschaft: Rita Bauer, Gundi Müller und Christa Peetz. Und auch Bürgermeisterin Renate Schroff war voller Stolz auf ihre Herzogenauracher Vertreter, als denen der Nymphenburger Löwe von Minister Füracker überreicht wurde. „Dieser (natürlich nicht der Minister, sondern der Löwe!) wird einen Ehrenplatz im Domizil des Heimatvereins, im Steinweg 5, erhalten und wird dem altehrwürdigen Gebäude noch mehr an Würde verleihen“, so Klaus-Peter Gäbelein, der Vorsitzende des Vereins.

Die mitgereisten Vorstandsmitglieder Ulrich Neuner (Schatzmeister), Walter Drebinger (Webmaster und verantwortlich für den Internetauftritt des Vereins), Günter Ohr (Schriftführer) und Christian Kindler (verantwortlich für die Pressearbeit) mussten immer wieder erklären, was den Heimatverein von anderen Vereinen heraushebt.

Ihre Antworten waren schlicht und einfach: wir arbeiten in einem intakten Verein, in dem alle an einem Strick ziehen und für die in der Satzung festgelegten Ziele eintreten. Das sind: die Pflege der heimischen Geschichte, der Mundart (fei wergli!!) und des Brauchtums. Wir nehmen uns der geschichtlichen Denkmäler Herzogenaurachs an (Restaurierungen von historischen Objekten) und versuchen, alle Facetten der fränkischen Eigenart und Besonderheiten zu bewahren (Brauchtum usw.). Gesprächskreise und Mundartabende gehören hier dazu, genauso wie Musikabende oder Studienfahrten in andere Regionen. Ein breit gefächertes Programm bietet für alle etwas: Führungen für Kindergärten, Schulklassen und alle Gruppen, die etwas über Herzogenaurach wissen möchten. Gleichzeitig hat der Verein es sich zur Aufgabe gemacht, die zahlreichen ausländischen Arbeitnehmer und Familien zu intergieren.

Neben vielen Glückwünschen aus dem öffentlichen Leben und von der politischen Bühne freute sich die Herzogenauracher Abordnung besonders darüber, dass der Abgeordnete Walter Nussel sich die Zeit genommen hatte und extra aus München zur Preisverleihung angereist war.

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Klaus-Peter Gäbelein
Autor: Klaus-Peter GäbeleinWebsite: https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus-Peter_G%C3%A4beleinE-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
1. Vorsitzender Heimatverein Herzogenaurach
Klaus-Peter Gäbelein (Pseudonym: Klaus Bedä) ist ein deutscher Autor, Historiker, Kolumnist, Mundartdichter und Moderator mit einem Schwerpunkt auf fränkischer Geschichte und Brauchtum sowie fränkischer Mundart. Er ist der Verfasser zahlreicher Werke zu Themen der Regionalgeschichte Frankens, dem fränkischen Brauchtum, sowie von Schulbüchern. Seit 1981 schreibt Gäbelein regelmäßig Artikel für die Regionalteile der in Herzogenaurach (Mittelfranken) erscheinenden Tageszeitungen und seit 1992 die Glosse „Do dud dä fei deä Oäsch weh!

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