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Jahreshauptversammlung 2013

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6327.jpgHeimatverein weiterhin im Aufwind

68 Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins in der Gaststätte Heller: die große Teilnehmerzahl sind absoluter Rekord und beweisen das ungebremste Interesse an den Aktivitäten des Vereins. Mit diesen erfreulichen Zahlen wurde am Donnerstag die Hauptversammlung eröffnet. Es folgte positive Rechenschaftsberichte des 1. Vorsitzenden, Klaus-Peter Gäbelein, und des Schatzmeisters, Ulrich Neuner, sowie zahlreiche Ehrungen

Neuner konnte von einem beachtlichen Kassenstand im unteren fünfstelligen Bereich berichten, ebenso von steigenden Mitgliederzahlen. Im Frühjahr wird der Verein das 700ste Mitglied mit einer kleinen Feier willkommen heißen.

Laut Gäbelein ist das Klima in der Vorstandschaft und im Verein äußerst harmonisch. Die Vortragsveranstaltungen im vergangenen Jahr wurden rege besucht, zumal Hochschullehrer mit interessanten Themen und qualifizierten Referaten beim Verein gastierten. In der Öffentlichkeit wird anerkannt, wie sich der Verein beim Altstadtfest, beim Schlossgrabenfest oder beim Mittelalterfest präsentiert.

Auf rege Nachfrage stoßen neben den allgemeinen Stadtführungen die Stadt-VERFÜHRUNGEN mit dem Herzogenauracher Nachtwächter und dem abschließenden gemütlichen Beisammensein bei Frankenweinprobe, fränkischem Büfett und fränkischer Musik. Ein großes Lob hatte der Vorsitzende übrig für die tatkräftigen Helfer und für Emmi Weiß und ihre Aurachspatz´n.

Die gemeinsamen Veranstaltungen von Heimatverein, Stadtbücherei, Volkshochschule und Kulturabend entwickelten sich in den vergangenen zwei Jahren als echte Renner. Nach dem Motto „Gemeinsamkeit macht stark" wurden hier bei den Vorträgen von Dr. Essig alle Besucherrekorde gebrochen. Gefragt waren auch die Exkursionen und Studienfahrten.

Fazit von Gäbeleins Rede: „Wir tun etwas für die Stadt und für das Image der Stadt!"

Im Mittelpunkt standen anschließend die Ehrungen für 25-jährige, 40-jährige, 60- und 65-jährige Mitgliedschaft. „Ihr seid nach dem Krieg und in jungen Jahren eingetreten, habt dem Verein die Treue gehalten und damit ein echtes Bekenntnis zu Eurer Heimatstadt abgelegt", so Gäbelein an die Jubilare Ernst Daßler (40 Jahre), Alfons Ort (60 Jahre)  und Hans Heydt 65 Jahre. Stadtfotograf „Jupp" Hagen konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Ehrung teilnehmen; wir berichten gesondert über ihn.

Hans Heydt, der „Künstler" unter den Geehrten imponierte in jungen Jahren auch als Musiker. Zusammen mit Erwin Kitterer spielte er im Cafe´ Mauser und vor allem auf der „herzo base" bei den Amerikanern - wo er unter seinem Spitznamen „Teddy" Beifallsstürme entfachte. Seine Fotoalben sind noch heute geschmückt mit Autogrammkarten namhafter Interpreten mit denen er aufgetreten ist, Unterschriften und Lobeshymnen von Fred Bertelmann oder Hazy Osterwald. Dass er nicht nur mit der Gitarre, dem Contrabass und dem Schlagzeug  die Zuhörer begeistern konnte, sondern auch ein Talent zum Designer hatte, konnten alle Teilnehmer am historischen Festzug  von 2002 sehen, denn die Schilder, welche die einzelnen Gruppen vorweg trugen, hatte alle Hans „Teddy" Heydt entworfen und gemalt.

Mit einem künstlerischen Beiprogramm endete die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins. Das Weisendorfer Kabarettisten-Duo „Trampl und Stößl", alias Elisabeth Ort und Regina Baumgärtner, entfachten mit ihren fränkisch-preußischen Dialogen und manch sprachlichen fränkischen Feinheiten und Besonderheiten wahre Beifallsstürme.

Hier gehts zu den Bildern:

Klaus-Peter Gäbelein
Autor: Klaus-Peter GäbeleinWebsite: https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus-Peter_G%C3%A4beleinE-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Koordinator für den Steinweg
Klaus-Peter Gäbelein (Pseudonym: Klaus Bedä) ist ein deutscher Autor, Historiker, Kolumnist, Mundartdichter und Moderator mit einem Schwerpunkt auf fränkischer Geschichte und Brauchtum sowie fränkischer Mundart. Er ist der Verfasser zahlreicher Werke zu Themen der Regionalgeschichte Frankens, dem fränkischen Brauchtum, sowie von Schulbüchern. Seit 1981 schreibt Gäbelein regelmäßig Artikel für die Regionalteile der in Herzogenaurach (Mittelfranken) erscheinenden Tageszeitungen und seit 1992 die Glosse „Do dud dä fei deä Oäsch weh!

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