Hammerbacher Singkreis/Heller

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Den Geburtstag beim Heller gefeiert  oder

Ein Rundfunkauftritt zum Geburtstag

 

Herzogenaurach (gä) Vor 15 Jahren rief Reimund Großhäußer den Hammerbacher Singkreis ins Leben. Anfangs gestaltete die gemischte Gesangsgruppe in erster Linie Gottesdienst in der Pfarrei St. Otto und trat mit besinnlicher Musik bei Advents- und Weihnachtskonzerten auf. Doch bald widmete man sich auch der weltlichen Musik. Hier hatte es der jungen Gruppe vor allem die fränkische Volksmusik angetan. Man gastierte mehrfach bei verschiedenen Kirchweih- und Wirtshaussingen des Heimatvereins, so auch am Freitagabend in der vollbesetzten Gaststätte Heller.

Wie weit und wie gut sich Großhäußers  „Truppe“ inzwischen entwickelt hat, bewies sie schon allein dadurch, dass sie die Abwesenheit ihres „Starentenors Peter Bucher“ problemlos wegsteckte Ohne Mikrofon oder Verstärker unterhielt man das Publikum, das begeistert mitsang und somit leicht die dröhnende Straßenmusik vom gegenüber stattfindenden Kürbisfest übertönte. Und Vereinsvorsitzender Klaus-Peter Gäbelein heizte mit markigen fränkischen Texten und „wahren Begebenheiten aus dem fränkischen Leben“ die Stimmung zusätzlich an.

Und so sang man dann aus voller Kehle und teilweise mit verteilten Rollen mit: „Des Madla vo der Gmaa“, das „scheena weißa Baa und weiße Unterröck und Sotzenhösla aa“ trägt, man stimmte in das Loblied auf das gute Bauernbrot ein und ließ „die Entla übern Weihä, schee in aaner Reiha“ schwimmen. Und auf das Schäferlied „Schäfer sag´, wo tust du weiden?“ folgte das Lied vom Hammerschmied, „Die Wärtshausuhr“ und als spezielle Zugabe und Loblied für den Hellerwirt der alte Gassenhauer „Hans, bleib´ doo“.  Und der blieb dann auch da und spendierte eine Runde Bratwürste für die sieben Musikanten.

Dass der „Hammerbacher Singkreis“  auch über dem Landkreis hinaus bekannt ist beweisen Einladungen zum Sommerfest des Bayerischen Rundfunks und die gelungene CD „In Franken is schee…“ mit eindrucksvollen fränkischen Liedern.

Weil die „Hammerbacher“  aus der fränkischen Volksmusikszene nicht mehr wegzudenken sind wurden die „Geburtstagskinder“ auch von Steffi Zachmeier, der bekannten Moderatorin für Volksmusiksendungen in das Studio Franken des Bayerischen Rundfunks eingeladen. Die Live-Sendung wird am kommenden Donnerstag (22.10.) ab 19 Uhr im Rundfunk (Bayern 1) zu hören. Begleitet werden sie dabei vom Heimatvereinsvorsitzenden, der die Sendung mit fränkischen Sprüchen zusätzlich auflockert.

                                                                                gä

Klaus-Peter Gäbelein
Autor: Klaus-Peter GäbeleinWebsite: https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus-Peter_G%C3%A4beleinE-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
1. Vorsitzender Heimatverein Herzogenaurach
Klaus-Peter Gäbelein (Pseudonym: Klaus Bedä) ist ein deutscher Autor, Historiker, Kolumnist, Mundartdichter und Moderator mit einem Schwerpunkt auf fränkischer Geschichte und Brauchtum sowie fränkischer Mundart. Er ist der Verfasser zahlreicher Werke zu Themen der Regionalgeschichte Frankens, dem fränkischen Brauchtum, sowie von Schulbüchern. Seit 1981 schreibt Gäbelein regelmäßig Artikel für die Regionalteile der in Herzogenaurach (Mittelfranken) erscheinenden Tageszeitungen und seit 1992 die Glosse „Do dud dä fei deä Oäsch weh!

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