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Montag 10 Okt 2022
19:00 - Uhr


Stadtschreiber 2012- 2013

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Herzogenaurach. Zum 9. Mal hat der Heimatverein Herzogenaurach eine Sammlung zur Herzogenauracher Stadtgeschichte erstellt. Der „Stadtschreiber", erstmals 1997 erschienen, wird alle zwei Jahre an die Mitglieder des Vereins kostenlos abgegeben. Auf 200 Seiten und reich bebildert, enthält er Berichte über die Arbeit des Vereins; vor allem die Ergebnisse der Gesprächskreise „So war es früher..." sind hier festgehalten. Dazu kommen Berichte über historische Ereignisse der letzten beiden Jahre.

Die Autoren, Kreisheimatpfleger Dr. Manfred Welker und der Vereinsvorsitzende Klaus Peter Gäbelein, haben wieder Wissenswertes zu Persönlichkeiten und Ereignissen der jüngsten Geschichte und aus der Vergangenheit zusammengetragen.Aus der Feder von Dr. Welker stammen Porträts der Geistlichen Siegbert Keiling, einst Kaplan in Herzogenaurach, und des gebürtigen Herzogenaurachers Fritz Fröhlich, der einst Pfarrer in Nürnberg und lange Jahre in Hannberg gewirkt hat. Und schließlich wird der im Sommer an die Universität Innsbruck abgewanderte und nicht nur bei Herzogenaurachs Katholiken äußerst beliebte Geistliche Jean Desire´Sawadogo gewürdigt. Schließlich wird über zwei bekannte Herzogenauracher Persönlichkeiten berichtet, die jeweils einen runden Geburtstag feiern konnten: den langjährige Dirigent und Chorleiter Rudolf Hetzler sowie den Mitbegründer des Karnevalsclubs und langjährigen Aktiven bei den „Schlappenschustern", Siegfried Zink.

 

Doch auch die Stadtgeschichte kommt bei Dr. Welkers Beiträgen nicht zu kurz.  Eindrucksvoll brichtet er über die Geschichte der elterlichen Schmiede, die seit 150 Jahren  im Familienbesitz ist.

Breiten Raum nehmen die Beiträge des 1. Vorsitzenden ein: In acht Abschnitten wird „Aus der Geschichte" berichtet, das „Vereinsleben" wird beleuchtet, es gibt Berichte über Studienfahrten, über die Vorträge der letzten beiden Jahre und  über die Inhalte der Gesprächskreise. Der Leser erfährt Neues aus den Partnerstädten, über Herzogenauracher Persönlichkeiten vom Senior der Firma Eisen-Kurr, über den städtischen Hof-Fotografen „Jupp" Hagen, bis hin zu ehemaligen Fußballgrößen wie Herzogenaurachs erstem Fußballnationalspieler Baptist Reinmann, dem Deutschen Meister beim Nürnberger Club, Joe Zenger, oder  Rekordnationalspieler Lothar Matthäus.

Man kann Berichte über die Stadtfeste von 1949 oder 2002 lesen, erfährt Wissenswertes über den Freibadbau 1937, über Tracht und Mode im Aurach- und Aischgrund, über den hiesigen Wochenmarkt oder den bunten Herzo-Truck, der beim Festzug von 2002 Aufsehen erregt hat und noch immer bundesweit auf den Straßen unterwegs ist. 

Und wer mehr über Herzogenauracher Originale wie den „Schau fei" oder den legendären Walfisch-Wirt Konrad Bitter wissen möchte, wen interessiert, welche Tante Emma Läden es früher in der Stadt gegeben hat oder wie unsere griechischen Mitbürger Weihnachten oder Ostern feiern, der findet in den kurzweiligen Berichten die nötige Feierabend- oder Bettlektüre.

Heiter und amüsant sind schließlich die Mundartbeiträge am Ende des neuen Stadtschreibers.

Nicht nur Feuerwehrexperten wird der Unterschied zwischen einem Großbrand oder „Grosbrand" (mundartlich für Gras)) vor Augen geführt.

Fazit:

Der Stadtschreiber sollte in keinem Herzogenaurach Haushalt fehlen. Er ist für Nichtmitglieder auch im Buch- und Schreibwarenhandel in der „Bücherstube" bei Barbara Jung-Reusch oder bei Schreibwaren Ellwanger zum Preis von 12 Euro erhältlich.

Gä.

Klaus-Peter Gäbelein
Autor: Klaus-Peter GäbeleinWebsite: https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus-Peter_G%C3%A4beleinE-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Koordinator für den Steinweg
Klaus-Peter Gäbelein (Pseudonym: Klaus Bedä) ist ein deutscher Autor, Historiker, Kolumnist, Mundartdichter und Moderator mit einem Schwerpunkt auf fränkischer Geschichte und Brauchtum sowie fränkischer Mundart. Er ist der Verfasser zahlreicher Werke zu Themen der Regionalgeschichte Frankens, dem fränkischen Brauchtum, sowie von Schulbüchern. Seit 1981 schreibt Gäbelein regelmäßig Artikel für die Regionalteile der in Herzogenaurach (Mittelfranken) erscheinenden Tageszeitungen und seit 1992 die Glosse „Do dud dä fei deä Oäsch weh!

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