Tag des offenen Denkmals 2019 (1)

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Tag des offenen Denkmals 2019 (1)

Herzogenaurach. Am Sonntag, 08. September, findet bundesweit wieder der „Tag des offenen Denkmals“ statt. Private und öffentliche Denkmäler werden an diesem Tag für die Öffentlichkeit geöffnet

Im vergangenen Jahr wurden mehr als 8000 Denkmale für die Öffentlichkeit geöffnet. Mehr als 3,5 Millionen Besucher nahmen die Gelegenheit wahr, in Deutschland Objekte zu besichtigen, die das Jahr über der Öffentlichkeit nicht zugängig sind.

Der Heimatverein beteiligte sich wiederholt an dieser europaweiten Aktion: So wurden die Besucher d vor Jahren durch die damals noch nicht restaurierte Scheune von Helmut Glass am Marktplatz geführt, ein Jahr später konnten zahlreiche Besucher Einblicke in die barocken Räume im Herzogenauracher Schloss gewinnen, die bis dahin als Büros benutzt worden waren und im vergangenen Jahr waren fünf Führungen notwendig, um die interessierten Besucher auf den Türmers Turm zu führen.

Zwar lautet das diesjährige Motto des Denkmaltages „Umbrüche in Kunst und Architektur“, doch hat man beim Heimatverein ein besonderes städtebauliches interessantes Objekt für die Besucher ausgewählt: wer durch die Herzogenauracher Hauptstraße geht, kommt am „Haus im Graben“ in der Hauptstraße Nr. 12 gegenüber dem Fehnturm vorbei. Hier konnten die Einwohner bis 1978 in einem sogenannten „Tante Emma Laden“ ihren Lebensmittelbedarf decken. Die selbst hergestellten Bratheringe und marinierten Heringe der „Schramms Madli“ (so der Name für die beiden Schwestern, die den kleinen Laden betrieben) galten bei vielen Herzogenaurachern als Delikatesse.

Warum das Häuschen als „Haus im Graben“, als „Haus bei der Fischgrube“ oder auch als „Haus im oberen Schulgraben“ in den Geschichtsbüchern auftaucht, wie der ehemalige Laden sich heute noch dem Besucher präsentiert und wie man früher in dem Haus gelebt und gewohnt hat, erfahren die Besucher bei den kostenlosen Führungen am 8. September.

Diese werden zu jeder vollen Stunde um 10, 11 und 12 Uhr angeboten. Treffpunkt ist am Fehnturm.

Klaus-Peter Gäbelein

Klaus-Peter Gäbelein
Autor: Klaus-Peter GäbeleinWebsite: https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus-Peter_G%C3%A4beleinE-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
1. Vorsitzender Heimatverein Herzogenaurach
Klaus-Peter Gäbelein (Pseudonym: Klaus Bedä) ist ein deutscher Autor, Historiker, Kolumnist, Mundartdichter und Moderator mit einem Schwerpunkt auf fränkischer Geschichte und Brauchtum sowie fränkischer Mundart. Er ist der Verfasser zahlreicher Werke zu Themen der Regionalgeschichte Frankens, dem fränkischen Brauchtum, sowie von Schulbüchern. Seit 1981 schreibt Gäbelein regelmäßig Artikel für die Regionalteile der in Herzogenaurach (Mittelfranken) erscheinenden Tageszeitungen und seit 1992 die Glosse „Do dud dä fei deä Oäsch weh!

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