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Jahresprogramm 2016

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Heimatverein 110 Jahre alt

Herzogenaurach. Der Heimatverein kann 2016 auf sein 110-jähriges Bestehen zurückblicken. Mit einem anspruchsvollen Jahresprogramm, aber ohne großartige Jahrestagsfeiern bleibt man am Boden und bietet lieber den Mitgliedern Führungen, Studienfahrten und interessante Vorträge.

Wieder einmal ist es der Vorstandschaft gelungen, den über 700 Mitgliedern und der gesamten Einwohnerschaft von Herzogenaurach und Umgebung Einblicke in Besonderheiten der fränkischen und der regionalen Geschichte zu bieten.

Den Vortragsreigen eröffnet im Februar der Experte für Fränkische Landesgeschichte der Neuzeit, der Erlanger Professor Werner K. Blessing. Er nimmt den Bruderkrieg zwischen Preußen und Österreich um die Vorherrrschaft auf deutschem Boden im Jahr 1866 zum Anlass für sein Referat. Blessing erinnert daran, dass zahlreiche Schlachten vor 150 Jahren bekanntlich auf unterfränkischem Boden stattfanden.

Im März 2016 jährt es sich zum 70. Mal, dass Dr. Wilhelm Schaeffler bei Bürgermeister Maier in Herzogenaurach den Antrag stellte, hier eine Produktionsstätte zu eröffnen. Über die Geschichte „70 Jahre Schaeffler in unserer Stadt" unter dem Motto „Vom Holzknopf zum High-Tech-Lager" spricht im März der 1. Vorsitzende des Heimatvereins, Klaus-Peter Gäbelein.   

Das Herzogenauracher PUMA-Urgestein Helmut Fischer referiert im April über „Sportpromotion im Wandel der Zeit". Fischer war Jahrzehnte Werbeleiter Deutschland bei PUMA.

Nach der Sommerpause gibt es dann einen „Franken-Krimi" beim Heimatverein. Der Erlanger Professor Wolfgang Wüst untersucht in seiner „Kriminalgeschichte" die Entstehung der Zuchthäuser in Franken. Bekanntlich gab es solche u.a. in Kronach und in Ebrach.

Zwei weitere Leckerbissen werden mit den Vorträgen im September und Oktober von weiteren namhaften Refrenten geboten. Zunächst spricht der „Kultusminister" der Erzdiözese Bamberg, Domkapitular Dr. Norbert Jung , über die Bedeutung des Erzengels Michael und seine Verehrung in der Diözese Bamberg. Neben dem Dom ist bekanntlich der „Michelsberg" mit seinem Kloster und der wunderschönen Kirche sowie dem Grabmal des Hl. Otto ein Anziehungspunkt für viele Christen.

Und schließlich darf der oberfränkische Bezirksheimatpfleger Prof. Günter Dippold im Reigen der namhaften Referenten nicht fehlen. Sein Vortrag beschäftigt sich im Oktober mit dem „Wallfahrerland Franken". Er wird über die „großen Wallfahrten" wie zum Kreuzberg in der Rhön, nach Vierzehnheiligen oder Gößweinstein berichten und auch die Wallfahrten nach  Marienweiher, Dettelbach u.a. vorstellen.

Alll diese Vorträge finden entweder in der Gaststätte Heller oder im Konzertsaal der Stadtädtischen Käthe-Zang-Sing- und Musikschule statt.

Wegen des großen Zuspruchs bei früheren Auftritten weicht man beim Vortrag des bekannten Literaturwisswenschaftlers Dr. Bernhard Essig diesmal wieder in  die Cafeteria der Fachklinik aus. Diesmal hat sich Essig, bekannt durch seine Untersuchungen über Redensarten und Sprichwörter in verschiedenen Tageszeitungen, das Thema „Herzensangelegenheiten" gewählt. Wie immer bei seinen Vorträgen wird er wieder von Kulturpreisträger Thomas Fink musikalisch begleitet.

Des weiteren dürfen Studienfahrten und Ausflüge nicht im Jahresprogramm des Heimatvereins fehlen. Das 500-jährige Jubiläum des „Bayerischen Reinheitsgebots" beim Bierbrauen nimmt man zum Anlass, in das fränkische Mekka der Brauer, nach Kulmach, zu fahren. Das dortige Brauereimuseum, das im letzten Jahr neu eröffnete Gewürzmuseum und die größte Zinnfigurensammlung der Welt auf der Plassenburg können bei dieser Fahrt besucht werden. Und da das Bier nicht nur in und um Kulmbach eine große Rolle spielt, nutzt man beim Heimatverein die engen Kontakte zum Höchstadter Heimatverein und besucht unter der Leitung von Georg „Schorsch" Römer den

Kellerberg in der „Perle an der Aisch". Dass es dort neben einer fachkundigen Führung auch eine Bierverkostung und eine zünftige Brotzeit in den Kellerhäuschen gibt, versteht sich von selbst. Die beiden Heimatvereine wollen durch dieses Treffen zur weiteren Völker-Verständigung zwischen „Herziaurier Flacken und Höchstädter Roidln" beitragen.

Im Herbst steht dann noch eine Studienfahrt in die Oberpfalz (Kloster Speinshart sowie Freilandmuseum in Perschen) auf dem Programm und auch eine Fahrradtour wird wieder angeboten. Diesmal geht es in die frühere Herzogenauracher Filialkirche nach Veitsbronn.

Stadtführungen unter neuen Gesichtspunkten und mit teilweise unbekannten Schwerpunkten sowie die beliebten Stadt-VERFÜHRUNGEN mit Weinprobe, fränkischen Spezialitäten und fränkischer Musik, dazu Kinder- und Familienführungen vervollständigen das umfangreiche Programm.

 Es liegt in gedruckter Form im Foyer des Rathauses sowie im Kulturamt aus und kann auch im Internet  unter „Heimatverein Herzogenaurach" eingesehen werden.

Klaus-Peter Gäbelein

 

Klaus-Peter Gäbelein
Autor: Klaus-Peter GäbeleinWebsite: https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus-Peter_G%C3%A4beleinE-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Koordinator für den Steinweg
Klaus-Peter Gäbelein (Pseudonym: Klaus Bedä) ist ein deutscher Autor, Historiker, Kolumnist, Mundartdichter und Moderator mit einem Schwerpunkt auf fränkischer Geschichte und Brauchtum sowie fränkischer Mundart. Er ist der Verfasser zahlreicher Werke zu Themen der Regionalgeschichte Frankens, dem fränkischen Brauchtum, sowie von Schulbüchern. Seit 1981 schreibt Gäbelein regelmäßig Artikel für die Regionalteile der in Herzogenaurach (Mittelfranken) erscheinenden Tageszeitungen und seit 1992 die Glosse „Do dud dä fei deä Oäsch weh!

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