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Montag 10 Okt 2022
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Fasching beim Heimatverein 2015

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Uraha helau - Heimatverein helau

Herzogenaurach. Es gibt ihn noch: den guten alten Hausfasching und den „Wirtshausfasching". Traditionsgemäß feierte der Heimatverein am Freitag traditionsgemäß beim Hellers Hans seinen Vereinsfasching, frei nach dem Motto

„Jetzt schlägt´s 19", denn die närrische Sitzung beginnt jeweils um 19.19 Uhr.  Und da wackeln nicht nur die Türme von URAHA, sondern auch die Mauern der Hellerschen Wirtschaft.

Bei „Brodwerschd, Bier und Büdd" gab es neben schmissiger Musik mit den Aurachspatz´n begeisternde Auftriit der „Kullschneiders Reddl „ alias Emmi Weiß, der „Mittel - Alter-Dame", die von ihrem Kuraufenthalt berichtete (Christa Peetz), von der Franken-Schlumpfine (Emmi) und vom Herzogenauracher Stadtschreiber. Und die Hochform, die die „Reddl" mit ihrer „Quetschn" und  ihren „Spatzen" (Ludwig Spieß und  Konrad Grasser, mit Teufelsgeige und Tuba) ausstrahlte, übertrug sich auf das Publikum in der vollbesetzten Gastwirtschaft, in der fast alle Gäste einmal wieder „Mut zur Maske" bewiesen. Und so gaben sich Coboys und Cowgirls, Seemänner und Rocker ein Stelldichein.

An Themen mangelte es den launigen Büttenrednern nicht. Die „ Kullschneiders Reddl" heizte mit ihren Gstanzeln die Stimmung an und hatte als „Schlumpfine" die Lacher auf ihrer Seite, als sie die große Politik und das Stadtgeschehen kommentierte. Die „Ursulator von der Leihen" , alias Verteidigungsministerin, bekam ihre Abreibung („Oh Jesses, oh Jesses, wu soll denn des hinführn, wenn Weiber Männer kommandiern?")  und der Saal stimmte mit ein, als sie nach der Melodie („Rote Rosen aus Athen") anstimmte „Keinen Euro nach Athen".

Natürlich gab es auch Seitenhiebe gegen die Stadtpolitk in der multi-kulti fair-trade Stadt Herzogenaurach. Den Herzogenaurachern empfahl die Schlumpfine „einkaafn im Stedtla, das wäre fair" und schließlich prangerte sie die Stadtpolitik mit der Unterhöhlung des Hubmannparkplatzes und dem Bau des Parkdecks in der Hochwasserzone an der Schütt an („Der German baut, wie´s  ihm gefällt, der hat des Geld - was kost´ die Welt?).

Von ihrem Kuraufenthalt - ohne Kurschatten, erzählte Christa Peetz. Sie Hatte von einer Fürstensuite im Kurhotel geträumt, lag aber stattdessen mit drei weiteren Frauen auf dem Zimmer, von denen eine schnarchteund andere „streng" roch. Dazu kam noch eine  Diät, „aber das Essen hat sowieso nicht geschmeckt, sie hatten es auch stets im Salatblatt vesrteckt. Und sie endet die Kur, ohne dass sie „das kleine Schwarze" überhaupt einmal getragen hatte.

Der Stadtschreier prangerte an, dass man in der Stadt zwar internationale Küche anbietet, dass aber deutsche und gar fränkische Küche nur noch selten angeboten wird:"Statt Schaiferla und saure Zipfel  kriegst du bei uns, des is der Gipfel -  japanisch Soushi und chinesisch Essen,  des wu mer muss mit Stäbli essen; mir ham aa Döner und Kepab - manchsmoll is des a archs Gebabb..... .

Schließlich war die StUB bei allen Rednern ein Thema: „... doch kein Mensch - ich muss tief schnaufen - ka Mensch weiß, wo und wie soll denn die verlaufn!"

Blieb zum Schluss noch ein Seitenhieb auf den jüngsten Kinokassenschlager „50  shades of grey" und der Stadtschreiber prangerte an, dass es in den Bau- und Handwerkermärkten keine Kabelbinder zum, Fesseln, keine Hundepeitschen und kaum noch Ketten zum Fesseln gibt.



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Klaus-Peter Gäbelein
Autor: Klaus-Peter GäbeleinWebsite: https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus-Peter_G%C3%A4beleinE-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Koordinator für den Steinweg
Klaus-Peter Gäbelein (Pseudonym: Klaus Bedä) ist ein deutscher Autor, Historiker, Kolumnist, Mundartdichter und Moderator mit einem Schwerpunkt auf fränkischer Geschichte und Brauchtum sowie fränkischer Mundart. Er ist der Verfasser zahlreicher Werke zu Themen der Regionalgeschichte Frankens, dem fränkischen Brauchtum, sowie von Schulbüchern. Seit 1981 schreibt Gäbelein regelmäßig Artikel für die Regionalteile der in Herzogenaurach (Mittelfranken) erscheinenden Tageszeitungen und seit 1992 die Glosse „Do dud dä fei deä Oäsch weh!

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