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Montag 10 Okt 2022
19:00 - Uhr


Was die Herzogenauracher im Schilde führen

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Nach der öfentlichen Nachtführung zu Maria Lichtmess lädt der Heimatverein am kommenden Sonntag zu einer Führung ein mit dem Titel „Was die Herzogenauracher im Schilde führen".

Der Titel ist dem Bereich des mittelalterlichen Ritterlebens entlehnt und soll den Teilnehmern die Augen öffnen für Wappen oder Abbildungen an Herzogenauracher Häusern. Daneben sollen im Rahmen des Stadtrundgangs  Redensarten erklärt werden, deren Bedeutung nur noch zu erahnen oder sogar in Vergessenheit geraten ist. Wer weiß noch, was es ursprünglich bedeutete, wenn man „jemanden an der Nase herumführte", was bedeutet „etwas auf die lange Bank scheiben"?

„Bei fast allen Stadtführungen  staunen selbst alteingesessene Herzogenauracher über Wappen, Inschriften oder Darstellungen, die sie bisher noch nie beachtet oder gar gesehen haben", bemerkt der Vereinsvorsitzende Klaus-Peter Gäbelein, der zusammen mit Herbert Dummer die meisten Führungen in der Stadt leitet.

Wer mit offenen Augen durch die Stadt geht findet Bäckerwappen oder Zunftzeichen unserer Metzger als Ausleger an deren Häusern. Die Bedeutung dieser Wappen wird bei der Führung ebenso erklärt wie Wappenabbildungen an der Fassade des Schrepferhauses am Marktplatz. Wem ist schon einmal  das geschnitzte bärtige Gesicht an diesem mächtigen Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert aufgefallen? Es ist das einzige Haus in der Stadt mit Teilen eines farbigen und geschnitzten Fachwerks.

Was die Herzogenauracher im Schilde führen kann man über dem Eingang zur Stadtbücherei und zum Standesamt sehen: den schwarzen, rotbewehrten Bamberger Löwen auf goldem Grund mit einem zusätzlichen silbernen Faden oder Schrägbalken. Aber was hat das zu bedeuten? Und hat der heilige Georg am gleichnamigen Brunnen am Marktplatz für jemanden " eine Lanze gebrochen" oder nur seinen Sauspieß, den er in der Rechten hält, zur Verteidigung oder zum Angriff eingesetzt, damit ihm das Wild „nicht durch die Lappen geht".   Was bedeutet die Wetterfahne auf dem Denklerhaus in der Hauptstraße? Und jedem, der vom Kiliansbrunnen hinauf zur Pfarrkirche geht, fällt das Wappen am „Schürrhaus" auf (früher auch als „Templerhaus" bezeichnet). 1440 erhielt die Familie Schürr dieses Wappen von Kaiser Friedrich II. Genaueres soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden.

Die  - hoffentlich -  kurzweilige Führung beginnt am kommenden Sonntag um 10 Uhr am Schusterbrunnen im Schlosshof, dauert ca. 90 Minuten  undist kostenfrei.

Klaus-Peter Gäbelein
Autor: Klaus-Peter GäbeleinWebsite: https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus-Peter_G%C3%A4beleinE-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Koordinator für den Steinweg
Klaus-Peter Gäbelein (Pseudonym: Klaus Bedä) ist ein deutscher Autor, Historiker, Kolumnist, Mundartdichter und Moderator mit einem Schwerpunkt auf fränkischer Geschichte und Brauchtum sowie fränkischer Mundart. Er ist der Verfasser zahlreicher Werke zu Themen der Regionalgeschichte Frankens, dem fränkischen Brauchtum, sowie von Schulbüchern. Seit 1981 schreibt Gäbelein regelmäßig Artikel für die Regionalteile der in Herzogenaurach (Mittelfranken) erscheinenden Tageszeitungen und seit 1992 die Glosse „Do dud dä fei deä Oäsch weh!

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