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Montag 10 Okt 2022
19:00 - Uhr


Burchgrom-Musikanten beim Heller

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bg-zeichphoto_6er.jpgHoch über dem Zenngrund grüßt die Cadolzburg , einst Festung und Regierungssitz der Nürnberger Burggrafen, Besucher und Gäste des Landkreises Fürth.

Bei einem „Milchhausfest“ im Burggrafen trafen sich vor rund 20 Jahren Musik begeisterte junge Männer, spielten flott und gekonnt auf und gründeten spontan die „Burchgrom-Musikanten“. Dank ihrer Qualität wurde der Bayerische Rundfunk auf die Gruppe aufmerksam und seither sind die sechs Musiker einschließlich einer jungen Dame aus der fränkischen Volksmusikszene nicht mehr wegzudenken.

Am Freitag gastierten die Musiker aus dem Nachbarlandkreis Fürth auf Einladung des Heimatvereins in der voll besetzten Gaststätte Heller und – wie sollte es anders sein – sie begeisterte das Publikum. Sie bewiesen bis zum Ende, dass sie ihre Instrumente perfekt beherrschen und heizten dem Publikum musikalisch tüchtig ein. Und als Robert Krauß, der „Chef“ der Gruppe, zum Mitsingen aufforderte, wurden das Frankenlied und altbekannte fränkische Weisen geschmettert. „Notenmanager“ Robert Krauß, schreibt seit Jahren zusätzlich eigene Stücke und damit erfreuen die Cadolzburger durch frische, perfekte Musik mit zwei Trompeten, zwei Klarinetten, mit Tuba und „Quetschn“.

Verschnaufpausen gönnte der Heimatvereinsvorsitzende Klaus-Peter Gäbelein durch fränkische Texte, flotte Sprüche und freche Texte von seinem Freund Heiner, „der wu a echder Frank is“ aus der FT Serie „Herzogenauracher Geschichten“. Bei den Texten zum neuen Allerweltswort „geil“, zu Ausdrücken in „denglisch“. Der Heiner wollte für seine Marchared ein Nachthemd kaufen, ihm wurde ein „geiles Sleep-Shirt“ (schlieb schörd) in perfektem Styling angeboten; er aber kaufte lieber am Ort ein angerautes „Hemmerd“ mit Blümli. Lachsalven ernteten auch die Ausführungen zur Jugendsprache vom Enkel Gerch, mit der Opa Heiner (der Grabverweigerer) so seine Probleme hatte.. Auszüge gefällig? Oma (die Knödelfee) und Opa (der alte Promillo) waren nicht mit ihrem Wohnwagen (dem Bumscontainer) in Urlaub, sondern auf einer Kreuzfahrt  mit einem Kukidentdampfer.

Und als Gäbelein Stilblüten aus Schüleraufsätzen vortrug (wenn ein Mann und eine Frau sich verlieben, lügen sie sich zuerst ein bisschen an, damit sie sich füreinander interessieren! – Beim Roten Kreuz widmen sich Männer und Frauen der Liebe: Manche tun es umsonst, andere bekommen es bezahlt!)) blieb keine Auge trocken.

                                                                                                           gä

Klaus-Peter Gäbelein
Autor: Klaus-Peter GäbeleinWebsite: https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus-Peter_G%C3%A4beleinE-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Koordinator für den Steinweg
Klaus-Peter Gäbelein (Pseudonym: Klaus Bedä) ist ein deutscher Autor, Historiker, Kolumnist, Mundartdichter und Moderator mit einem Schwerpunkt auf fränkischer Geschichte und Brauchtum sowie fränkischer Mundart. Er ist der Verfasser zahlreicher Werke zu Themen der Regionalgeschichte Frankens, dem fränkischen Brauchtum, sowie von Schulbüchern. Seit 1981 schreibt Gäbelein regelmäßig Artikel für die Regionalteile der in Herzogenaurach (Mittelfranken) erscheinenden Tageszeitungen und seit 1992 die Glosse „Do dud dä fei deä Oäsch weh!

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